EIN POLITTHRILLER VON REGISSEUR MARCUS VETTER

WELTPREMIERE AM 28.10.2019

als Eröffnungsfilm auf dem 62. Internationalen Dokumentarfilmfestival in Leipzig

INTERNATIONALE PREMIERE AM 24.11.2019

beim International Documentary Film Festival Amsterdam (IDFA)

 

 

KINOSTART: 6. November 2019 in ausgewählten Kinos

Zum ersten Mal in der 50-jährigen Geschichte des Weltwirtschaftsforums konnte ein unabhängiges Filmteam hinter den verschlossenen Türen in Davos drehen und dokumentieren, wie die mächtigsten Menschen der Welt um die Zukunft ringen.

In Zeiten von grassierendem Populismus und zunehmendem Misstrauen gegenüber den Eliten begleitet Regisseur Marcus Vetter den 81-jährigen Gründer des umstrittenen Weltwirtschaftsforums über den Zeitraum von zwei Jahren bei seinen Bemühungen, sein Leitmotiv umzusetzen: den Zustand der Welt zu verbessern. Als Klaus Schwab schließlich der Klimaaktivistin Greta Thunberg nach ihrem Auftritt beim WEF 2019 einen Brief schreibt, beginnt ein Dialog zwischen den Generationen, der Hoffnung gibt.

Trägt die Vision von Klaus Schwab Früchte und das WEF kann zur Lösung der globalen Probleme beitragen? Oder ist es Teil des Problems und dient schlussendlich doch nur den Eigeninteressen der globalen Elite?

Zum ersten Mal in der 50-jährigen Geschichte des Weltwirtschaftsforums konnte ein unabhängiges Filmteam hinter den verschlossenen Türen in Davos drehen und dokumentieren, wie die mächtigsten Menschen der Welt um die Zukunft ringen.

In Zeiten von grassierendem Populismus und zunehmendem Misstrauen gegenüber den Eliten begleiten wir Klaus Schwab, den 81-jährigen Gründer des umstrittenen Weltwirtschaftsforums über den Zeitraum von zwei Jahren bei seinen Bemühungen, sein Leitmotiv umzusetzen: den Zustand der Welt zu verbessern.

Seit 1971 bringt Schwab die Spitzen aus internationaler Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft im kleinen Schweizer Bergdorf Davos zusammen – fest überzeugt davon, dass die Probleme der Welt nur im Dialog gelöst werden können.

Während der Film Klaus Schwab über zwei Jahre begleitet, scheint die Welt aus den Fugen zu geraten: Klimakrise, Brexit, Gelbwestenproteste auf Frankreichs Straßen, der brennende Amazonas-Regenwald und der Handelskrieg zwischen den USA und China…

Aber nicht nur eine neue Riege populistischer Führer wie Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro fordern das Establishment heraus, auch eine neue Generation rebellischer Jugendlicher, angeführt von der Klimaaktivistin Greta Thunberg drängen in die Öffentlichkeit.

Mit DAS FORUM gelang ein besonderer Coup: Zum ersten Mal in der fünfzigjährigen Geschichte des Weltwirtschaftsforums konnte ein unabhängiges Filmteam hinter den Kulissen der Riesenveranstaltung drehen. In bester HOUSE OF CARDS-Manier sind wir hinter verschlossenen Türen dabei und sehen, wie Diplomatie funktioniert, wenn die Mächtigsten der Welt unter sich sind.

Wir sind dabei, wenn sich Trump, Bolsonaro & Co. in bilateralen Gesprächen mit Wirtschaftsführern austauschen, wenn diplomatische Konflikte in den verschachtelten Gängen des Kongresszentrums in Davos ausgetragen werden oder CEOs der weltgrößten Konzerne die Schulbank drücken und an Themen wie Künstliche Intelligenz oder Blockchain herangeführt werden.

Gleichzeitig begleiten wir führende Mitarbeiter von Klaus Schwab vor Ort, bspw. beim Versuch durch nachhaltige Palmölprojekte in Indonesien die Abholzung des Regenwaldes zu stoppen oder in Ruanda, wo die Versorgung von Krankenhäusern mit Blutkonserven durch Drohnen erprobt wird.

Jennifer Morgan, Executive Director von Greenpeace International und bekennende Kritikerin des Weltwirtschaftsforums, nutzt das exklusive Treffen, um Politiker und Wirtschaftsführer für Klimaschutz zu sensibilisieren.

Als Klaus Schwab einen persönlichen Brief an die über 60 Jahre jüngere Greta Thunberg schreibt, beginnt ein Dialog zwischen den Generationen, der Hoffnung gibt.

Trägt die Vision von Klaus Schwab Früchte und das World Economic Forum kann zur Lösung der globalen Probleme beitragen? Oder ist es Teil des Problems und dient schlussendlich doch den Eigeninteressen der globalen Elite?

Wie ist dieser Film entstanden, wie hast du einen so beispiellosen Zugang erhalten?

Anfang 2017 kam Christian Beetz auf mich zu, ob ich mir vorstellen könne, einen solchen Film zu drehen, weil ich bereits zu ähnlich komplexen Themen gearbeitet hatte. Ich traf Klaus Schwab, den wohl einflussreichsten und vernetztesten Mann der Welt – den doch niemand wirklich kennt. Zunächst war ich skeptisch: Was genau macht das WEF, was machen „die da oben“ hinter verschlossenen Türen und gibt es konkrete Ergebnisse oder nur viel Gerede? Ich war gespannt zu hören, welche Vision ihn vor 50 Jahren trieb, als er mit all dem begann und ob seine Idee gescheitert ist oder doch weiter besteht.

Der Dokumentarfilm ist ein intimer Blick hinter die Kulissen dieser Elite-Organisation. Es müssen ja einige Grundregeln vereinbart worden sein. Was konntest Du aushandeln, und was war für deine Kamera strengstens verboten?

Ich habe Prof. Schwab in meinem ersten Gespräch gesagt, dass ein solcher Film nur dann für das Publikum spannend ist, wenn sie hinter die Kulissen blicken können. Wir durften zwar fast überall drehen, wir spürten das Vertrauen, das man uns entgegenbrachte. Ich war dabei als Klaus Schwab Donald Trump, Emmanuel Macron und Theresa May empfing, doch in den wirklich wichtigen Momenten wurde ich nach wenigen Minuten gebeten den Raum zu verlassen. Also schrieb ich nach Davos, Prof. Schwab eine E-Mail, dass es schwierig für mich sei, so weiterzumachen. Nur 30 Minuten später bekam ich eine Antwort: Er verstand meine Bedenken, entschuldigte sich und erklärte, dass er in Zukunft sein Bestes geben würde, die Gegenseite zu bitten, die Anwesenheit einer Kamera zu tolerieren. Und er hat Wort gehalten.

Ihr Film „The Forecaster“ hat sich ebenfalls mit einem starken Protagonisten in der Weltwirtschaft beschäftigt. Was zieht dich bei solchen Themen an?

Ich glaube, dass wir uns an einem wichtigen Punkt der Geschichte befinden. Die Elite, das Establishment wird abgewählt, Menschen wie Jair Bolsonaro und Donald Trump tauchen auf und werden gewählt. Doch dieser Film macht es dem Zuschauer nicht leicht. Wir werden mit unseren eigenen Vorurteilen konfrontiert. Die Elite, der man im Film begegnet, ist manchmal gar nicht so Böse, wie wir glauben. Wir begegnen dort guten wie schlechten Menschen. Irgendwann stellt der Film die Frage: „Gibt es nicht vielleicht doch einen Mittelweg, indem wir eher aufeinander zugehen, als uns voneinander zu entfernen?

Ich war überrascht, dass du Herrn Schwab in einem Interview persönlich so heftig wegen seiner Beziehung zu Monsanto kritisiert hast. Wo und wie ziehst du die Grenze zwischen strengem Kino-Vérité und der tatsächlichen Auseinandersetzung mit deinen Figuren?

Das ist eine sehr gute Frage. Ich musste es tun, damit die Zuschauer sehen, dass ich die gleichen Bedenken habe wie sie. In diesem Interview haben wir uns alle verletzlich gemacht. Ich stottere, die Kamera zittert und Prof. Schwab sucht nach Worten. Diese Situation zeigt Klaus Schwab in einem verwundbaren Moment… Von diesem Moment an lässt sich der Film Zeit, einige Projekte des Weltwirtschaftsforum kennenzulernen. Er zeigt Mitarbeiter des WEFs wie Dominic Waughry und Murat Sönmez , die versuchen, die Welt zu verändern.  Wir lernen Menschen kennen, die eigentlich zur Elite gehören, und die überall auf der Welt gerade abgewählt wird.  Und der Film stellt die Frage: „Wollen wir das wirklich?  Sollten wir nicht einen zweiten Blick wagen? Der Film bietet diesen zweiten Blick. 

 

PRODUKTION

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VERLEIH

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PRESSE

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Stabliste

Regie Marcus Vetter
Buch Christian Beetz
Georg Tschurtschenthaler
Bildgestaltung Georg Zengerling
Musik Marcel Vaid

Post-Produktion 

Xavier Agudo
Schnitt Marcus Vetter
André Nier
Ana R. Fernandes
Michele Gentile
Herstellungsleiter Kathrin Isberner
Sereina Gabathuler
Executive Producer  Christopher Clements
Julie Goldman
Produzenten Christian Beetz
Marcus Vetter
Georg Tschurtschenthaler
Caroline Schaper
Bettina Walter

Produktion & Partner

Produktion gebrueder beetz filmproduktion
Filmperspektive
In Koproduktion  Dschoint Ventschr Filmproduktion, Filmperspektive, SWR,
BR, HR, SRF SRG SSR, VPRO
In Zusammenarbeit Arte, SVT, VRT, NRK, DR, Channel 8, TV3, Against Gravity,
Motto Pictures, EBU
Gefördert von MFG Baden-Württemberg, Medienboard Berlin-Brandenburg,
Bundesamt für Kultur (BAK), Schweiz, Züricher Filmstiftung,
Creative Europe – MEDIA Programme of the European Union


Technische Daten

Fassung OmdtU & OmengU & Omdt/engU
Filmdauer 115 Minuten
Format 16:9 (1:1,85)
Ton 5.1 Digital
Genre Dokumentation
Produktionsland Deutschland, Schweiz
Produktionsjahr  2019
Kinostart 06. November 2019