Das in den 60er Jahren gegründete Cinema Jenin (Palestina/Westbank) galt mit über 400 Sitzplätzen als eines der größten und eindrucksvollsten Kinos in Palästina. Hunderte von Menschen besuchten es täglich, vor allem um Filme aus der arabischen Welt zu sehen. Später wurden die arabischen Filme durch japanische Actionfilme und amerikanische B-movies ersetzt, bis das Kino mit Beginn der ersten Intifada 1987 geschlossen wurde. Ein Blick ins Kino erzählt die traurige Geschichte eines wirtschaftlichen und kulturellen Zerfalls der Palästinensischen Gesellschaft.
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BRD 2008, 97 Min., 35mm
DAS HERZ VON JENIN erzählt die wahre Geschichte von Ismael Khatib, dessen 12-jähriger Sohn Ahmed 2005 im Flüchtlingslager von Jenin von Kugeln israelischer Soldaten tödlich am Kopf getroffen wird. Nachdem die Ärzte im Krankenhaus nur noch Ahmeds Hirntod feststellen können, entscheidet der Palästinenser Ismael, die Organe seines Sohnes sechs israelischen Kindern zu spenden und damit deren Leben zu retten.

Zwei Jahre später begibt er sich auf eine Reise quer durch Israel, um diese Kinder zu besuchen. Eine schmerzhafte und zugleich befreiende Reise, denn durch die Kinder kommt Ismael auch seinem Sohn wieder ganz nah. |
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BRD 2007, 52 Min., digibeta
Gefangen im Schwarzen Meer
Dieser Film erzählt von einem kaum bekannten Kapitel des Zweiten Weltkriegs. Im Winter 1942 bleibt Hitlers Blitzkrieg im Schlamm des russischen Winters stecken. Die deutschen Truppen sind von den Nachschublinien abgeschnitten. Da beschließt Hitler eine der ungewöhnlichsten Operationen des Zweiten Weltkriegs. Um die Versorgungslinien der kämpfenden Truppen zu sichern, werden unter höchster Geheimhaltung 300 Schiffe von Kiel über Land ans Schwarze Meer transportiert. Darunter 6 deutsche U-Boote. Ihr Auftrag ist es, die russische Kriegsflotte im Schwarzen Meer auszuschalten. |
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